Schlagwort-Archive: Erlangen

Burgbergtunnel – 24.08.2017

Im Moment werden beide Röhren des Burgbergtunnels nicht befahren. Dies nahm das „Colloquium Historicum Wirsbergense e. V.“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn zum Anlass, heute eine weitere Tunnelbesichtigung – dieses Mal beider Röhren – für die interessierte Bevölkerung anzubieten. Bereits am 5. August fand eine Besichtigung der alten Röhre statt, die unerwartet hohen Andrang erzeugte. Referent und Brücken- und Tunnelinspektor Dipl.-Ing. Bernhard Christoph von der Deutschen Bahn führte die Teilnehmer zusammen mit Prof. Dr. Günter Dippold durch die Röhren und die Geschichte des Bauwerkes.

Bauarbeiten wurden im Tunnel nicht durchgeführt. Lediglich einige kleinere Reparaturen fanden statt. Gleise und Fahrleitung bleiben unverändert.

Erlangen – 19.08.2017

Der Lückenschluss der Gleise 2 und 3 südlich des Mittelbahnsteiges ist hergestellt. Auch die Weichen 903 bis 906 sind verlegt und angeschlossen. Das neue nördliche Ausfahrsignal für Gleis 3 sowie ein weiteres Signal wurden angeliefert.

 

Erlangen – 15.08.2017

Die „heiße Phase“ vor dem Übergang in den nächsten Bauzustand hat begonnen. Am 28.08.2017 früh Morgens werden die erneuerten westlichen Gleise zwischen Baiersdorf und Erlangen einhergehend mit neuer Signaltechnik in Betrieb gehen.

Seit dem 11.08.2017 gegen 22 Uhr ist zwischen Erlangen und Forchheim eingleisiger Betrieb auf dem Streckengleis Nürnberg – Bamberg eingerichtet. Es wurde das bisherige Streckengleis Bamberg – Nürnberg zwischen Forchheim und Erlangen außer Betrieb genommen.

Umfangreiche Arbeiten sind im Bahnhof Erlangen Pbf im Gange:

  • Die doppelte Gleisverbindung zwischen Gleis 2 und 3 südlich des Mittelbahnsteiges mit den Weichen 2772, 2773, 2775, 2776 sowie der Kreuzung 2779 wurde ausgebaut; für den Lückenschluss der Gleise 2 und 3 wird gerade der Unterbau erstellt
  • Die Holz-Verlängerungen des Bahnsteiges Gleis 2/3 wurden demontiert und abtransportiert
  • Die Weichenverbindung 09/10 (Bauweichen) zwischen Gleis 2 und 3 wurde ausgebaut; für den Lückenschluss der Gleise 2 und 3 wird gerade der Unterbau erstellt
  • Der Unterbau für den Einbau der Weichenverbindungen 903/904 und 905/906 zwischen den Gleisen 2 und 3 wird erstellt
  • Der Lückenschluss zwischen den Weichen 916 und 914 (vom S-Bahn-Wendegleis nach Gleis 3) wurde hergestellt
  • Beseitigung nicht mehr benötigter und Erstellung neuer Mastfundamente für die Oberleitung
  • Anpassungen an der Oberleitung, insbesondere Auflösung der Quertragewerke, an denen zuletzt nur noch die Fahrleitung für Gleis 3 hing

Als Zufahrt zu der Baustelle wurde auf Höhe des südlichen Endes des Mittelbahnsteiges der Bahnsteig für Gleis 4 auf etwa 10 Meter Länge abgebaut.

Vom 22.08.2017 (etwa 22 Uhr) bis 28.08.2017 (etwa 5 Uhr) wird der Streckenabschnitt Fürth – Bamberg wegen Anbindung neuer Gleisanlagen und Inbetriebnahme diverser ESTW-A der ESTW-UZ Erlangen total gesperrt.

Erlangen – 28.06.2017

Zwischen Bft Erlangen Pbf und dem Burgbergtunnel ist der Gleis- und Fahrleitungsbau nun fast abgeschlossen. Im Bahnhof wurde die Weichenverbindung 910/911 sowie die Nord-Süd-Richtungsgleise südlich von km 24,8 bzw. 24,6 neu verlegt. Die Verbindung der Weichen 914 und 916 ins S-Bahn-Wendegleis fehlt noch. Auch fehlt der Gleiswechsel mit den Weichen 905 und 906, da dafür die Bauweichen 2709 uns 2710 aus und weiter südlich mit Bereich des Holzbahnsteiges als Weichen 903 und 904 wieder eingebaut werden müssen.

Nach wie vor keinerlei Bauarbeiten finden im Burgbergtunnel statt. Auf Anfrage bestätigte DB Projektbau, dass dort weder Gleise noch Fahrleitung erneuert werden. Alles wäre noch in einem guten Zustand.

An Gleis 4 stehen nun die neuen Fahrleitungsmasten, an denen die Oberleitung in den letzten Tagen aufgehängt wurde. Im Bereich des Bahnsteigdaches hängt der Fahrdraht an auf dem Mittelbahnsteig platzierten Turmmasten mittels Seitenausleger.

Am Altstädter Friedhof ist die Sandsteinmauer neu errichtet worden, ferner wurde die Brücke Münchener Straße fertiggestellt.

Erlangen – 21.04.2017

Der Damm hinter der Stützmauer entlang der Münchener Straße ist fertig geschüttet, der Unterbau erstellt und der Gleisschotter verteilt. Im Moment wird Gleis 4 in Richtung Norden verlegt und schließt etwa bei km 24,4 an das alte Bestandsgleis an, welches nach wie vor durch den Tunnel hindurch bis zu Brücke Bubenreuther Weg auf Holzschwellen liegt.  Das künftige Nord-Süd-S-Bahn-Gleis liegt ebenfalls noch aus dem Altbestand durch den Tunnel hindurch auf Holzschwellen, endet jedoch bei km 24,7. Von hier an ist der Schotter zu Neuverlegung bis an an Gleis 3 vorbereitet. Bei km 24,7 liegen die Schwellen für Weiche 914 zum Einbau bereit.

Die letzten fehlenden Masten für die Fahrleitung sind aufgestellt worden.

Die mittlere Lärmschutzwand zwischen den Gleisen 2 und 3 ist nahezu fertiggestellt, ebenso die westliche Wand.

Zwischen Münchener Straße und Martinsbühler Straße wurde mit dem Aufbau der Sandsteinmauer als Abgrenzung zum Altstädter Friedhof begonnen.

Erlangen – 28.03.2017

Der Untergrund für die Gleise 3 und 4 an der Münchener Straße wird durch Verfüllen hinter den neuen Stützwand hergestellt. Zwischen den Brücken Münchener Straße und Martinsbühler Straße wurde die sandsteinerne Friedhofsmauer abgetragen und die Sandsteine zwischengelagert. Nach der Herstellung eines neuen Betonfundamentes wird die Mauer wieder aufgebaut. Die Brücke Martinsbühler Straße ist nahezu Fertiggestellt. Weiter in Richtung Burgbertunnel wurde die mittlere Lärmschutzwand bis zu Beginn des S-Bahn-Wendegleises weitergebaut.

Erlangen – 03.03.2017

Die Stützwand zur Münchener Straße ist weitgehend fertiggestellt, nur nahe der Eisenbahnbrücke (EBR) Münchener Straße sind noch einige Segmente in Bau. Von Süden her wurde mit dem Verfüllen zwischen Stützwand und Bahnkörper Gleis 1/2 bereits begonnen. Nördlich vom km 24,0 wurde die westliche Lärmschutzwand fertiggestellt.

Die Anschüttung der Widerlager der EBR Martinsbühler Straße ist fast fertig. Im Moment werden die Brückenkappen betoniert.

Nördlich der Martinsbühler Straße wurden die Pfosten für die Lärmschutzwand aufgestellt und die unteren Betonsegmente eingesetzt. Zwischen Bayreuther Straße und Burgbergtunnel ist die Wand bereits fertiggestellt.

Im Burgbergtunnel sind bisher lediglich einige Probebohrungen sowie der Austausch von Randweg-/Kabelkanal-Abdeckplatten erfolgt.

Nördlich des Burgbergtunnels wurde das Fundament für eine weitere Signalbrücke fertiggestellt. Dort wird das Einfahrsignal für das Nord-Süd-S-Bahn-Gleis seinen Platz finden.
Interessant auch wie mit temporär aufgestellten Fahrleitungsmasten verfahren wird: Sie werden einfach abgeflext. Willkommen in der Wegwerfgesellschaft …

Erlangen – 10.02.2017

Westlich der Trasse wurde begonnen, im Verlauf der Münchener Straße die Masten für die Lärmschutzwand zu stellen. Weiter nördlich auf Höhe des Altstädter Friedhofs sind schon einige Abschnitte der neuen Stützmauer betoniert worden. Die Integration der Brücke Münchener Straße in diese Stützwand ist in Vorbereitung.

Die Brücke über die Martinsbühler Straße ist im Rohbau fertig. Am nördlichen Widerlager wurde mit der Verfüllung begonnen.

Nördlich der Martinsbühler Straße werden die Fundamentlöcher für die mittlere Lärmschutzwand gebohrt.

Erlangen – 30.12.2016

An der Stützwand zur Münchener Straße wurde mit dem Aufbau der Schalungen begonnen. Zwei Segmente sind bereits betoniert.
Vom ehemaligen Süd-Nord-Streckengleis wurde auf Höhe des Wendebahnsteiges ein weiterer Teil ausgebaut und eine sandartige Schicht eingebaut.

Für die Brücke über die Martinsbühler Straße ist nach Aufbau der Hilfsabstützung die Schalung für den Überbau hergestellt worden.

Am und im Burgbergtunnel sind nach wie vor noch keine Arbeiten zu verzeichnen.

 

Burgbergtunnel – 03.12.2016

Im Burgbergtunnel selbst sind noch keine Veränderungen erfolgt. Sowohl die Gleise als auch die Oberleitung sind nach wir vor eingebaut. Lediglich einige Probebohrungen sind an einigen Stellen in der Tunnelwand zu sehen. An der Straßenbrücke Bayreuther Straße südlich des Tunnels wurde auf der Südseite die Brückenmauer und die Schutzplatte zur Oberleitung durch eine heute übliche hohe Glaswand ersetzt.