Baiersdorf – Forchheim – 23.09.2017

Nach Inbetriebnahme der Neubau-Infrastruktur ist hier nun der Abbau der Altanlagen in vollem Gange. Die Gleise sind bis auf das ehemalige Nord-Süd-Gleis zwischen km 32,0 und 33,5 vollständig abgebaut und neben dem Gelände des Logistikdienstleisters Hegele nahe Kersbach zwischengelagert. Auch stehen noch in einigen Abschnitten die alten Fahrleitungsmasten des ehemaligen Süd-Nord-Gleises. In Forchheim wurde die Augrabenbrücke abgebrochen.

Baiersdorf:

Kersbach:

Forchheim:

 

PFA 21 Eggolsheim – Strullendorf: Pläne liegen öffentlich aus

Seit heute liegen die Planungsunterlagen zum PFA 21 öffentlich aus. Dazu hat die Deutsche Bahn folgende Pressemeldung herausgegeben:

Planungsunterlagen zum Abschnitt 21 Altendorf–Hirschaid–Strullendorf der VDE 8.1 Ausbaustrecke Nürnberg–Ebensfeld liegen ab heute öffentlich aus

Erläuterungen der Fachplanungen im Video, in Flyern und Bürgerinfos

Vom 4. September bis 4. Oktober liegen die Unterlagen für den Planfeststellungsabschnitt (PFA) 21 der VDE8.1-Ausbaustrecke Nürnberg-Ebenfeld in den Gemeinden Altendorf, Hirschaid und Strullendorf aus. Damit tritt hier das öffentliche Verfahren zur Erlangung des Baurechtes in die nächste Phase. Die Fachplanungen sind in verschiedener Detaillierung zugänglich: Im Überblick auf dieser Seite www.vde8.de, in einem Flyer, in einer umfangreichen erläuternden Aufarbeitung oder im Original in den Gemeinden. Die Anhörungsbehörde, die Regierung von Oberfranken, hat sie unter www.reg-ofr.de/abspfa-21 eingestellt.
Weitere Bürgerinformationen bietet die Bahn an am 14.09. in Altendorf, am 21.09. in Hirschaid und am 28.09. in Strullendorf.
Ziel des Verfahrens ist ein Planfeststellungsbeschluss, der nach Beurteilung der Einwendungen und aller Interessen durch das Eisenbahn-Bundesamt erlassen wird.
Auf dem 10 Kilometer langen Planungsabschnitt wird die bestehende zweigleisige, elektrifizierte Strecke auf vier Gleise erweitert. Auf zwei Gleisen werden Geschwindigkeiten bis 230 km/h möglich sein. Die beiden anderen Gleise sind für 160 km/h ausgelegt und werden für den Regional-, S-Bahn- und Güterverkehr genutzt. Nach dem Ausbau sind die bisherigen Bahnübergänge durch ein neues Wegekonzept mit Über-bzw. Unterführungen ersetzt. Auf 4,3 Kilometern Länge wird Schallschutz installiert.

Die Bauarbeiten sind Teil des viergleisigen Ausbaus der 83 Kilometer langen Bahnstrecke Nürnberg–Ebensfeld im Projekt Nürnberg-Berlin (VDE8). Die Gesamtverbindung geht mit der Fertigstellung der 107 km-Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt im Dezember 2017 in Betrieb. Auf der Ausbaustrecke wird unter rollendem Rad gebaut.
Informationen über Baudetails unter www.vde8.de oder @vde8aktuelles. Im Infopunkt Am Bahnhofsplatz 10, 91310 Forchheim, erläutert ein Mitarbeiter von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr die Bauarbeiten.

Forchheim – 27.08.2017

Die Gleisanschwenkung in Forchheim ist Fertiggestellt.

Auch der provisorisch Bahnsteigzugang wurde hergestellt, ist jedoch noch abgesperrt.

Baiersdorf – 24.08.2017

Die Anschwenkung in Baiersdorf ist bereits weit fortgeschritten. Die Gleise sind verlegt und angebunden, die Stopfarbeiten sind im Gange. Angepasst werden muss noch die Fahrleitung.

Auf Höhe des Weichenbereiches wurde in den letzten Tagen an der westlichen Lärmschutzwand weiter gearbeitet, zwei Bohrpfahlmaschinen waren im Einsatz.

Der Behelfs-Blechbahnsteig an Gleis 4 wurde bis heute abgebaut.

Burgbergtunnel – 24.08.2017

Im Moment werden beide Röhren des Burgbergtunnels nicht befahren. Dies nahm das „Colloquium Historicum Wirsbergense e. V.“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn zum Anlass, heute eine weitere Tunnelbesichtigung – dieses Mal beider Röhren – für die interessierte Bevölkerung anzubieten. Bereits am 5. August fand eine Besichtigung der alten Röhre statt, die unerwartet hohen Andrang erzeugte. Referent und Brücken- und Tunnelinspektor Dipl.-Ing. Bernhard Christoph von der Deutschen Bahn führte die Teilnehmer zusammen mit Prof. Dr. Günter Dippold durch die Röhren und die Geschichte des Bauwerkes.

Bauarbeiten wurden im Tunnel nicht durchgeführt. Lediglich einige kleinere Reparaturen fanden statt. Gleise und Fahrleitung bleiben unverändert.

Forchheim – 24.08.2017

Im nördlichen Bahnhofskopf laufen seit Mittwoch Morgen die Arbeiten zur Gleisanschwenkung der Neubaugleise an den Bestand aus Richtung Bamberg. Die noch vorhandenen Weichen 62, 63 und 64 wurden ausgebaut. Im Anschwenkbereich muss vor Neuverlegung der Gleise noch auf etwa 150 Metern Länge der Unterbau ausgetauscht werden.

Vorbereitungen wurden bereits für Gleis 4 getroffen. Der Bahnsteig muss als zweite Kante des Bahnsteiges 2 noch errichtet werden, die zugehörigen Signale sind bereits vorhanden. Gleis 4 soll bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 in Betrieb gehen, um die Flexibilität zur Betriebsaufnahme der Schnellfahrstrecke zu erhöhen.

An der neuen Unterführung sind die letzten Arbeiten im Abschnitt Bahnsteig 2 (Gleis (4)/5) – Ostausgang im Gange, um am Montag benutzbar zu sein. Der Abschnitt von Bahnsteig zwei zum in Bau befindlichen Westausgang soll bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 fertig und benutzbar sein. Bis dahin wird vom Bahnhofsgebäude zu Bahnsteig 2 ein provisorischer ebenerdiger Zugang geschaffen.

Am vergangenen Wochenende (19./20.08.2017) wurde bereits die Fußgängerhilfsbrücke abgebaut.

Erlangen – Bamberg: Sperrung hat begonnen

Seit heute Morgen kurz nach Mitternacht ist der Streckenabschnitt Fürth – Erlangen – Bamberg total gesperrt.

In Forchheim, welches auch Baiersdorf ferngestellt hat, ging das SpDrS60 Stellwerk außer Betrieb. Nach gut 27 Jahren ist dort Schluss. Die Anlage soll jedoch als Lehrstellwerk erhalten bleiben.

Außerdem wurde die mechanische Signaltechnik der Betriebsstellen Eggolsheim, Buttenheim und Hirschaid außer Betrieb gesetzt.

In Strullendorf wurde das DrS2-Stellwerk abgeschaltet.

Am 28.08.2017 gegen 4 Uhr soll der Betrieb wieder anlaufen und vom aus München ferngestellten ESTW Erlangen gesteuert werden.

Erlangen – 19.08.2017

Der Lückenschluss der Gleise 2 und 3 südlich des Mittelbahnsteiges ist hergestellt. Auch die Weichen 903 bis 906 sind verlegt und angeschlossen. Das neue nördliche Ausfahrsignal für Gleis 3 sowie ein weiteres Signal wurden angeliefert.

 

Bubenreuth – 15.08.2017

Die „heiße Phase“ vor dem Übergang in den nächsten Bauzustand hat begonnen. Am 28.08.2017 früh Morgens werden die erneuerten westlichen Gleise zwischen Baiersdorf und Erlangen einhergehend mit neuer Signaltechnik in Betrieb gehen.

Seit dem 11.08.2017 gegen 22 Uhr ist zwischen Erlangen und Forchheim eingleisiger Betrieb auf dem Streckengleis Nürnberg – Bamberg eingerichtet. Es wurde das bisherige Streckengleis Bamberg – Nürnberg zwischen Forchheim und Erlangen außer Betrieb genommen.

Der neue Mittelbahnsteig in Bubenreuth ist nahezu fertiggestellt. Letzte Arbeiten finden statt an den Wetterschutzhäuschen sowie am Zugang. Der Behelfsbahnsteig am bisherigen Nord-Süd-Richtungsgleis wird im Moment demontiert und über das künftige Nord-Süd-S-Bahn-Gleis abtransportiert.

Vom 22.08.2017 (etwa 22 Uhr) bis 28.08.2017 (etwa 5 Uhr) wird der Streckenabschnitt Fürth – Bamberg wegen Anbindung neuer Gleisanlagen und Inbetriebnahme diverser ESTW-A der ESTW-UZ Erlangen total gesperrt.